advancE20 von CropEnergies – innovativer Hoch­leistungs­biokraftstoff

Von Beginn an setzt Four Motors Biokraftstoffe ein – sowohl der Fantastische Flowerpower Bio-Beetle als auch der Ford Mustang, der Mégane Trophy und der Scirocco wurden von Biodiesel oder mit Biodiesel-Beimischungen angetrieben.

Seit 2016 besteht zwischen Four Motors und CropEnergies eine ganz besondere Verbindung. Die Formel für den gemeinsamen Erfolg: C2H5OH – auch Ethanol oder umgangssprachlich „Alkohol“ genannt. Der Hochleistungsbiokraftstoff advancE20 von CropEnergies, ein Ottokraftstoff mit 20 Prozent Ethanol-Anteil aus nachhaltiger Produktion sorgt für Höchstleistungen im Four Motors Porsche. Das nachhaltig hergestellte Bioethanol aus Abfall- und Reststoffen nachwachsender Rohstoffe ist CO₂-neutral. Das CO₂, das bei der Verbrennung von Bioethanol freigesetzt wird, wurde von den Pflanzen, aus denen es hergestellt wurde, im Laufe ihres Wachstums durch Fotosynthese gebunden. Dank hocheffizienter Produktionsanlagen ist der CO₂-Ausstoß im Vergleich zu fossilem Kraftstoff über 70 Prozent niedriger. Mehr noch: Eine Studie der TU-Wien hat gezeigt, dass durch die Beimischung von 20 Prozent Ethanol auch die Feinstaubemission von E20 bis zu 60 Prozent geringer ist als bei einem gängigen Super Benzin.

Aber auch das ist noch nicht alles: Die Oktanzahl des Hochleistungskraftstoffs advancE20 von CropEnergies entspricht mit circa 102 ungefähr der von »Performance Fuels«, wie es sie an der Tankstelle zu kaufen gibt. Die deutlich höhere Kühlung von Ethanol bringt jedoch bei gleicher Oktanzahl entscheidende Vorteile mit sich: Durch die Verbindung zwischen E20 und einem darauf feinabgestimmten Motor profitierten wir bei unserem Porsche Cayman GT4 auf der Rennstrecke von einem signifikanten Leistungsplus und deutlich mehr PS.

Den Beweis dafür erbrachte Four Motors eindrucksvoll mit dem Sieg in der Klasse „Alternative Treibstoffe“ beim 24h-Rennen 2017 „Die Verbindung zwischen E20 und einem optimierten Ansaugsystem ergeben ein deutliches Leistungsplus“, so Teamchef Tom von Löwis. „Gleichzeitig konnten wir dadurch auch den Verbrauch senken, sodass wir uns mit einer Nordschleifen-Runde mehr pro Tankfüllung einen entscheidenden Vorsprung sichern können“.