Veröffentlicht am

Vom Driver Coach zum Rennfahrer: Ein Interview mit Tommy Kiefer

Gerade während der Off-Season im Winter wird es um unsere Four Motors Fahrer oft ruhiger. Daher haben wir uns entschlossen, ein paar von ihnen in ein kleines „Kreuzverhör“ zu nehmen, um etwas mehr über sie selbst wie auch ihre Zeit bei Four Motors zu erfahren. Den Anfang dabei macht langjähriges Teammitglied Tommy Kiefer. Er hat uns von seinen Four Motors Anfängen erzählt, welchen Einfluss seine Zeit mit dem Team auf ihn hatte und was das #greenteam für ihn ausmacht. Viel Spaß beim Lesen! 😊

© Four Motors / Nollmeyer Photo

Name: Thomas “Tommy” Kiefer

Alter: 28

Wohnort: Heidelberg

Beruf: Instruktor für Porsche Experience und als Coach weltweit auf Rennstrecken im Einsatz

Bei Four Motors seit: Aktiv seit 2018


Wie bist du eigentlich zu dem Team gekommen?

Durch Lars Kern. Ich habe ihn vor einigen Jahren kennengelernt und er hat Ende 2017 den Kontakt zu Tom für mich hergestellt. Daraufhin habe ich mich mit Tom getroffen und so hat alles seinen Lauf genommen.

Was macht für dich das #greenteam von Four Motors aus?

Die Mischung talentierter Menschen, die die Weiterentwicklung des nachhaltigen Motorsports vorantreiben. Davon kann nicht nur der Motorsport an sich profitieren, sondern auch die Mobilität der Zukunft.

© Four Motors / Gruppe C Photography

Als langjähriges Teammitglied hast du ja nicht nur die Entwicklung der Bioconcept-Car Flotte miterlebt, sondern dich auch selbst weiterentwickelt. Welchen Einfluss hatte deine Zeit bei Four Motors auf deine persönliche/motorsportliche Entwicklung und was ist das Wichtigste, das du persönlich aus deinen bisherigen Erlebnissen mit Four Motors mitnimmst?

Ich bin in erster Linie sehr dankbar, Teil des Teams zu sein und die Möglichkeit zu bekommen, den Traum vom Rennfahren zu verwirklichen.

Zu meiner persönlichen Entwicklung kann ich nur sagen: Man wächst mit seinen Aufgaben. Ich habe viele tolle Dinge mit Four Motors erlebt. Teilweise bringt der Motorsport auch enormen Druck mit sich. Sowas wie z.B. der Start und Re-Start beim 24h-Rennen, besonders bei schwierigen Bedingungen. Man bekommt dabei viel Vertrauen in sich gesetzt, kann dann aber auch durch gute Performance auf der Strecke etwas zurückgeben. Man weiß, dass alle Sponsoren zusehen, wie viel Arbeit vom Team und wie viel Vorbereitung in so einem Rennen stecken. Man möchte niemanden enttäuschen und allen, inklusive sich selbst, ein gutes Ergebnis schenken. Da ist es dann natürlich ein tolles Gefühl, wenn man diese Herausforderung gut meistert. Mich hat dieser Druck im positiven Sinne geprägt und ich mag es generell sehr den Start zu fahren. Beruflich gesehen ist es auch sehr gut und hilfreich, da ich natürlich Erfahrungen im Auto sammeln kann, die ich dann an Kunden bei Coachings weitergeben kann. Um auf den letzten Teil der Frage einzugehen, das Wichtigste, was ich aus meiner Zeit mit Four Motors mitnehme, ist, immer an sich selbst zu glauben und sich selbst treu zu bleiben. Aber vor allem in guten und in schlechten Zeiten als Team zusammenzuhalten.

Wie stehst du persönlich zu dem Thema Nachhaltigkeit und der #greenvision von Four Motors?

Es ist eine absolut gute Sache und wir alle wissen, dass etwas getan werden muss. Dank der Vision von Tom, der das Thema seit Jahren vorantreibt, findet es auch immer mehr Anklang im Motorsport. Ich hoffe, dass es noch lange so weitergeht und der Motorsport insgesamt dadurch nachhaltiger wird.

Wenn du eine der Four Motors #greeninnovations auf den gesamten Motorsport übertragen könntest, welche wäre es?

Prinzipiell finde ich alle gut, da ich generell sehr, technologieoffen bin. Allerdings würde ich vor allem die Themen Öl und Sprit hervorheben, da Millionen von Fahrzeugen auf der ganzen Welt davon profitieren könnten – nicht nur im Motorsport. Wir haben mittlerweile gut bewiesen, dass man dadurch keinerlei Nachteile hat und es wäre kein großer Aufwand, diese Technologien auch auf den Straßenverkehr zu übertragen.

© Four Motors / Gruppe C Photography

Hast du einen lustigen Schwenk aus der Zeit mit Four Motors?

Mir fällt so spontan keine direkte Situation ein, aber was mir im Gedächtnis geblieben ist, ist dass es kein Wochenende gab, an dem nicht viel gelacht wurde. Wir haben einfach immer eine sehr gute Stimmung im Team.

Worauf freust du dich in der neuen Saison am meisten?

Ich freue mich am meisten darauf, wieder im Auto zu sitzen, Rennen zu fahren und auch das ganze Team wiederzusehen. Da wir alle relativ weit voneinander entfernt wohnen und jeder sein eigenes Leben hat, ist es immer wieder schön, sich beim Saisonstart wiederzusehen.

Abschluss: Was wäre dein Wunsch für die Zukunft von und mit Four Motors?

Viel Erfolg für das Team und vor allem, dass Toms Vision durch ihn und alle Beteiligten weiter vorangetrieben wird. Und dass vielleicht auch die breite Masse abseits vom Motorsport von den, von uns mitentwickelten Technologien profitieren wird. Außerdem wünsche ich allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch, bleibt gesund und see you on track.