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Permit A für David Beckmann

Der Porsche Formel E-Entwicklungs- und Reservefahrer holt beim Saisonfinale auf dem Four Motors Bioconcept-Car sein Nürburgring Permit A

Beim packenden Saisonfinale der Nürburgring Langstrecken-Serie, dem 47. PAGID Racing DMV Münsterlandpokal, war am vergangenen Wochenende ein extrem starkes Feld von über 120 Fahrzeugen am Start. Beim 4-Stunden-Rennen, das auf der Kombination aus Sprintstrecke und Nordschleife stattfand, waren neben ehemaligen Formel 1-Piloten im Feld auch bei Four Motors Rennprominenz am Start: Porsche Formel E-Entwicklungs- und Ersatzfahrer David Beckmann sowie der dänische Porsche Supercup Champion und Porsche Junior Bastian Buus. Die beiden Porsche Fahrer pilotierten dabei das einzige Bioconcept-Car von Four Motors, das beim Saisonfinale eingesetzt wurde: Der 718 Porsche Cayman GT4 CS mit der Startnummer 420. Für David Beckmann und Bastian Buus ging es dabei um ihre A-Permits. Leider sorgte ein Technikdefekt für ein viel zu frühes Ende. Four Motors gratuliert David Beckmann zu seinem Nürburgring Permit A und den frischgebackenen NLS-Meistern zum Sieg.

Während es an der Spitze um die Meistertitel ging, hatte David Beckmann nach einer starken Qualifikation mit der #420 als 44. einen guten Start, konnte sich in einigen Überholmanövern durchsetzen und mit einer für ein permitrestrigiertes Auto ausgezeichneten Rundenzeit von 8:51:47 min mehrere Positionen gutmachen. Nach dem Boxenstopp begannen allerdings technische Probleme, aufgrund derer er das Auto schlussendlich nach 16 Runden abstellen musste. Die Mannschaft um Technikchef Björn Wiegard gab alles, schaffte es aber nicht, das Auto wieder startklar zu machen.

Porsche Formel E-Entwicklungs- und Reservefahrer David Beckmann @ Four Motors / ElfImages Motorsport
Porsche Supercup Champion und Porsche Junior Bastian Buus © Four Motors / ElfImages Motorsport

Fahrer- und Team-Zitate

David Beckmann

Das Rennen hat gut angefangen. Wir hatten nach der Qualifikation eine gute Position und sind in der zweiten Gruppe im Mittelfeld gut mitgefahren. Dadurch, dass ich aufgrund der Permit mit dem Restriktor fahren musste, hatte ich ein bisschen weniger Leistung. Trotzdem konnte ich ein paar Überholmanöver setzen, also lief es eigentlich sehr gut. Nach dem Boxenstopp hatten wir ein technisches Problem mit dem Auto. Trotzdem konnte ich meine Runden fahren, die ich für die Permit A absolvieren musste, deshalb bin ich sehr froh. Ich bin sicher, dass wir weiter vorne hätten sein können, aber so ist es leider manchmal. Wir hatten sehr gute Chancen, ich glaube mein Speed war auch sehr gut. Hoffentlich können wir beim nächsten Mal ein richtig tolles Ergebnis nach Hause fahren.“

„Es ist immer schön, für Four Motors fahren zu dürfen. Es ist wie eine kleine Familie, und es macht immer wieder Spaß, hier auf der Nordschleife zu fahren. Das Highlight waren sicher die ersten Runden, die waren echt cool. Wir hatten ja den Restriktor drin, aber trotzdem war ich bei den Autos in der GT 4-Klasse dabei, die offen fahren, so war es ein guter Kampf mit ein paar Fahrern.“

Technikchef Björn Wiegard
 
Wir hatten uns natürlich vom Saisonfinale mehr erwartet. Leider kam es anders für unsere #420, unseren neuen 718 Porsche Cayman, mit dem wir Permit-Fahrten mit Bastian Buus, dem Supercup Champion, und David Beckmann, dem Porsche Formel E-Ersatzfahrer, eingeplant hatten. David Beckmann konnte gute zwölf Runden fahren, aber dann sind leider elektrische Probleme aufgetreten, die uns gezwungen haben, das Auto abzustellen. Wir haben mit der Zusammenarbeit von Porsche und Manthey wirklich versucht, unser Auto noch mal auf die Strecke zu bekommen, aber leider sollte es zum Saisonabschluss nicht sein. Aber wir werden den Fehler finden, und dann greifen wir nächstes Jahr erneut an.

So geht es weiter

Die große 2023 NLS-Siegerehrung steigt am 18. November im Bitburger Event Center am Nürburgring. Ab Ende März geht es dann wieder mit dem Langstreckensport in der Grünen Hölle los. Genauere Termine werden in Kürze bekannt gegeben.

Wie gewohnt berichten wir dann wieder bei Instagram und Facebook über die Action auf und neben der Strecke.